Argentinisches Rinder-Steak Sous-Vide

Neues Experiment:

Heute gibt es zwei feine Stücke argentinisches Steak, schön abgehangen, 2-3 cm dick.

Zeit & Temperatur:
1 Stunde 15 Minuten bei 55°C.
Vorher nicht gewürzt, nicht gesalzen. In der Tüte ist nur das Fleisch selbst.

Ich muss zugeben, wenn man das Fleisch aus dem Beutel holt, sieht das nicht so wahnsinnig appetitlich aus. Das kurze Anbraten bei hoher Hitze vor dem Servieren halte ich für unverzichtbar. Für die Farbe, die Optik und die Röstaromen.

Das Fleisch gesalzen.
Die Pfanne auf höchste Stufe, ein guter Schwung Erdnussöl.
Ein Esslöffel Butter dazu und jede Seite 30-45 Sekunden. Dabei habe ich die Steaks immer wieder mit einem Löffel der flüssigen Butter „begossen“.

Das Ergebnis:

Am Tisch noch mit Fleur de Sel gesalzen.

WOW.Ich bin begeistert, das ist wirklich beeindruckend und fällt beim Rind natürlich noch mehr auf, als beim Lachs: Das Fleisch ist wirklich butterzart, weich und saftig, der Geschmack toll.

Lecker.

P.S.: Die Steaks waren nur 2-3 cm dick. Ich denke, 45 Minuten im Wasserbad hätten auch gereicht.

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Veröffentlicht am Dezember 26, 2011 in Sous-Vide und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. Moin Frank,

    das sieht ja super lecker aus. Bin auch am überlegen mir den SousVideChef zuzulegen. Hast Du damit noch weitere Erfahrungen gemacht?

    Gruß

    Stefan

    • Hallo Stefan,

      was interessiert Dich denn so? Ich habe noch einige Fragen per mail zum Sous Vide Chef erhalten und überlege gerade, ob ich noch einen ausführlicheren Test einstelle.

      Grüsse
      Frank

  2. Hallo Frank, na dann Willkommen in der Sous Vide Welt. Ich bin seit einem Jahr dabei – es gibt bei mir (abgesehen mal von Hack und Geflügel) nur noch Sous Vide. Ich hab schon mehrere Testreihen gemacht, mit Würzen: Pfefferkörner, Thymian, Butter, Whiskey… kann alles mit in die Tüte rein. Am meisten stört mich das Auspacken der Tüten vor den Gästen – das sieht wirklich etwas merkwürdig aus. Das kompensiere ich dann mit Flambieren mit dem Bunsenbrenner – macht Eindruck und ich muss hinterher den Herd nicht wischen…

    Viel Spaß noch, freu mich auf Deine weiteren Erfahrungen!

  3. Mich würde zum Beispiel noch interessieren, ob Du schon Erfahrungen mit Langzeitnutzung hast, also z.B. Schweinebauch 10 Stunden bei 85 Grad oder ähnliches… Welche max. Gefäßgröße benutzt Du? Ist das Gerät schon mal an seine Grenzen gekommen?

    • meine längste Garzeit war 90 oder 120 Minuten (bin mir gerade nicht sicher) bei 59 Grad. Als Gefäß nutze ich immer den Sous Vide Tank mit 10 Litern und die Isolationskugeln. Ich habe aber mal in einem englischen Forum gelesen, dass jemand ein 50 Liter-Gefäß (!) mit dem Chef stabil beheizt hat.

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